Technik

Ein Funksensornetzwerk zur Lokalisierung  besteht aus mobilen Tags, den stationären Ankerknoten, den stationären Gateways und einem Lokalisierungsserver sowie dazugehöriger Visualisierungssoftware.

Mobile Tags:

In einem Funksensornetzwerk werden die mobilen Tags lokalisiert. Sie können sowohl von Personen getragen als auch an Fahrzeugen oder Objekten befestigt werden. Über die mobilen Tags werden die Personen und Objekte im Netzwerk geortet.

Die Maße des kleineren Tags (rechte Abbildung) betragen ca. 68 x 18 x 42 mm und das Gewicht beträgt 65 Gramm inklusive Akku.

Der größere Tag (linke Abbildung) hat die Abmessungen 125 x 25 x 70 mm und wiegt etwa 85 Gramm. Die Lebensdauer der Akkus in beiden Tags beträgt im Standby-Zustand mehr als ein Jahr. Die Tags sind mit einem Gehäuse nach IP-Schutzklasse IP 40 ausgerüstet.

 Tag HandheldTag Personal

Ankerknoten:

Den Ankerknoten wird eine feste Position im Lokalisierungsnetzwerk zugewiesen. Sie fungieren als zentrale Elemente und Referenzpunkte zur Lokalisierung.
Die Ankerknoten leiten die Positionsdaten an das Gateway weiter.
 Die Abmessungen der Ankerknoten betragen ca. 110 x 35 x 103 mm und das Gewicht beträgt ca. 260 Gramm. Die Stromversorgung der Ankerknoten erfolgt über 8-30 V DC.

Ankerknoten

Gateway:

Genauso wie die Ankerknoten fungieren die Gateways als Referenzpunkte zur Ortung bewiehungsweise Lokalisierung.
Sie besitzen aber zusätzlich eine Schnittstelle zur Anbindung an eine IT-Infrastruktur (z.B. Ethernet). Über diese Anbindung werden die Daten zur Lokalisierungsberechnung zwischen dem Lokalisierungsnetzwerk und dem Lokalisierungsserver ausgetauscht. Die Maße der Gateway sind ca. 110 x 35 x 103 mm und das Gewicht beträgt ca. 260 Gramm. Die Stromversorgung der Gateway erfolgt über 8-30 V DC.

Gateway

Lokalisierungsserver & Visualisierung:

Der Lokalisierungsserver ist das “Gehirn” der Funksensornetzwerktechnologie. Denn hier laufen alle Informationen zusammen.
Anhand der gewonnen Werte wird die Position der Tags bestimmt. Der Lokalisierungsserver bietet darüber hinaus Schnittstellen, um die Positionsdaten sowie alle weiteren anwendungsspezifischen Daten für die Visualisierung, Logistikapplikationen, Einsatzplanung und weitere Anwendungen verfügbar zu machen. SQL-Server, CSV, TCP/IP sind typische Datenbankschnittstellen, die vom System unterstützt werden.
Die Anpassung an applikationsspezifische Schnittstellen, beispielsweise SAP, sind möglich.

Visualisierung

Mit Hilfe der Visualisierungssoftware werden die Positionsdaten und die anwendungsspezifischen Daten der lokalisierten Tags grafisch dargestellt.
Grundlage dafür sind z.B. die Grundrisse von Grundstücken oder Gebäuden, Satellitenbilder oder 2D/3D-Modelle (CAD, VRML).
Weiterhin können auf Basis der Visualisierung durch den Nutzer anwendungsspezifische Informationen zu den mobilen Tags übertragen werden.
Die Administration des System wird durch Managementtools unterstützt.